Vw skandal Musterfeststellungsklage

Mit dem jüngsten Urteil wird eines der letzten noch offenen Rechtsrisiken für Volkswagen in Deutschland im Zusammenhang mit dem Skandal beseitigt. Das Unternehmen zahlte im Februar einen Vergleich mit rund 240.000 Autobesitzern in einer separaten Aktion, die es rund 750 Mio. € kosten wird. Deutschlands oberstes Gericht hat entschieden, dass Personen, die nach dem Ausbruch des Dieselgate-Skandals 2015 ein VW-Auto gekauft haben, keinen Anspruch auf Entschädigung haben. Es ist der jüngste in einer Reihe von Schlüsselfällen im Zusammenhang mit der Emissionskontroverse. Das Urteil ist der jüngste Schlag im sogenannten Dieselgate-Skandal, in dem Volkswagen und sein deutscher Autobauer Daimler seit der Enthüllung im Jahr 2015 weltweit mehr als 30 Mrd. Euro an Bußgeldern und Entschädigungen gezahlt haben. Audi-Chef Rupert Stadler wurde im Juni 2018 in deutsche Gewahrsam genommen, bis er im Oktober 2018 entlassen wurde, als er ebenfalls von seinem Amt als CEO entbunden wurde. [233] Im Juli 2019 wurde Stadler in München wegen Betrugs angeklagt. [234] Am 28. September 2015 wurde berichtet, dass Volkswagen Heinz-Jakob Neusser, Leiter der Markenentwicklung seiner Kernmarke Volkswagen, Ulrich Hackenberg, den Leiter Forschung und Entwicklung seiner Marke Audi, der die technische Entwicklung im Volkswagen Konzern betreut, und Wolfgang Hatz, Forschungs- und Entwicklungschef der Sportwagenmarke Porsche, der auch die Motoren- und Getriebeentwicklung des Volkswagen Konzerns leitet, suspendiert hat. [115] Am selben Tag wurde berichtet, dass der Aufsichtsrat von Volkswagen neben der internen Untersuchung der Vorfälle die amerikanische Anwaltskanzlei Jones Day mit einer unabhängigen Untersuchung beauftragt hatte. [116] Computerworld schlug vor, dass ein Software-Audit-Trail und Testprotokolle Möglichkeiten sind, um zu untersuchen, was wann passiert ist.

[117] Im Februar 2016 beauftragte Volkswagen neben der in den USA üblichen Kanzlei Edelman auch drei PR-Firmen (Kekst in den Usa, Hering Schuppener in Deutschland, Finsbury in Großbritannien). [118] Um den Skandal weiter zu bewältigen, stellte Volkswagen neben der ehemaligen deutschen Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt, die zuvor bei Daimler beschäftigt war, und ab 2016 im Vorstand von Volkswagen als Direktor für Integrität und Rechtsangelegenheiten den Ehemaligen FBI-Direktor Louis Freeh ein. [119] Diese Geschichte wurde ursprünglich am 13. November 2015 veröffentlicht; sie wird ständig aktualisiert, um den neuesten Entwicklungen im VW-Diesel-Abgasskandal Rechnung zu tragen.